Richard Gaettens – Inflation in Deutschland

Bei dem Werk „Inflation in Deutschland – Historie der Vermögensvernichtung 1914-1948“ von Richard Gaettens handelt es sich um das schlechteste Buch, welches ich jemals gelesen habe. Dies hat mehrere Gründe. Mir der Verlag „Agentur Neues Denken“ sehr suspekt, die Aufmachung und Gestaltung des Buches könnte von einem 12-Jährigen stammen können. Der Satzbau und die Sprache erinnern an da Mittelalter. Obwohl das Buch im Jahr 2012 erschienen ist wendet es die alte Rechtschreibung an. Zusätzlich finden sich unzählige Rechtschreibfehler. Trotzdem diesen gravierenden Punkten habe ich das Buch zu Ende gelesen. Inhaltlich sind die Abläufe sehr ausführlich beschrieben. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich im 20. Jahrhundert in Deutschland zwei völlig unterschiedliche Arten der Inflation entwickelt hatten. Einerseits eine preisgetriebene Inflation in Folge des Ersten Weltkriegs und dem Versailler Vertrag und andererseits eine preisgehemmte Inflation, welche mit der Vorbereitung des Zweiten Weltkrieges zu tun hatte.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung
Die große deutsche Inflation 1914 bis 1923
Vom Waffenstillstand bis zum Londoner Ultimatum vom 8. Mai 1921
Vom Londoner Ultimatum bis zur Besetzung des Ruhrgebietes am 11. Januar 1923
Von der Ruhrbesetzung bis zur Rentenmark
Die Stabilisierung der Mark
Folgen und Begleiterscheinungen
Die Entwicklungen vor dem Zweiten Weltkrieg
Die preisgestoppte deutsche Inflation von 1936 bis 1948
Der Zweite Weltkrieg 1939 bis 1945
Vom Zusammenbruch 1945 zur Währungsreform 1948
Die Währungsreform
Schlusswort
Ausblick

Link zum Buch:
Inflation in Detuschland – Historie der Vermögensvernichtung 1914-1948