Tipps für die Finanzplanung

Laut einer aktuellen Umfrage des Bankenverbands hat sich die Kompetenz der Deutschen in Punkto Finanzfragen seit 2014 verschlechtert. Insbesondere junge Erwachsene (bis 30 Jahren) schnitten dabei sehr schlecht ab. Damit sich dies ändert steuert dieser Blogartikel einen Beitrag dazu.

Niemand kann behaupten, dass er oder sie sich nicht für Geld interessiert. Denn fünf mal pro Woche tauschen wir alle Zeit gegen Geld ein. Die meisten in meinem Alter (32) dürften trotzdem „von der Hand in den Mund“ legen. Sprich alles was monatlich reinkommt wird auch wieder ausgegeben. 

Kontenstruktur

Bevor man auch weitreichende Gedanken macht, sollte man zunächst seine Kontenstruktur optimieren. Wie man dies umsetzt ist natürlich jedem selbst überlassen. Ich demonstriere es auch anhand meiner Struktur. Um monatlichen Verpflichtungen nachzukommen, Geld abheben oder Gehalt empfangen zu können benötigt ihr ein Girokonto. Viele finanziell Ungebildete haben dies immer noch bei ihrer ersten Bank, in der Regel eine Hausbank mit echten Filialen. Wofür man diese Filialen benötigt ist mir immer noch ein Rätsel. Es gibt meiner Ansicht nach nichts, was man nicht am Telefon oder über schriftlichen Verkehr regeln kann. Wenn ich mich richtig erinnern kann, hatte ich seit der Kontoeröffnung bei der ING (2006) lediglich zweimal ein Telefonat mit meiner Bank.

Kontenstruktur
Ich bevorzuge eine „All-in-One“-Lösung bei der ING.

Ich nenne mein Girokonto nicht nur „Bezahlkonto“, sondern habe den Standardbegriff im ING System abgeändert. Um Liquidität vorhalten zu können habe ich ein Tagesgeldkonto. Eine Transaktion aufs Bezahlkonto dauert maximal 60 Sekunden. Auf dem Tagesgeldkonto befindet sich Geld für Aktiennachkäufe in Crashphasen, monatliche Sparpläne und ein Notgroschen. Zusätzlich existiert ein VL-Sparen-Konto, auf welches mein Arbeitgeber jeden Monat den gleichen Betrag einzahlt. Für meine Aktien und Fonds habe ich natürlich das kostenlose Depot, ebenfalls bei der ING. Die Pfeile symbolisieren den möglichen Cashfluss.

Am Monatsanfang wird ein großer Teil meines Gehalts auf das Tagesgeldkonto transferiert. Insbesondere um meine Sparpläne auszuführen. Sollte am Monatsende noch Geld übrig sein, fließt dieses ebenfalls aufs Tagesgeldkonto. Ihr seht also, dass man um ein zweites Konto, auf dem man Geld parken kann, gar nicht herum kommt. Auf dem Girokonto würde es nur nerven, denn man denkt, dass man im jeweiligen Monat noch voll viel Geld ausgeben kann.

Überblick verschaffen

Wie geht man nun am besten vor? Zunächst solltet ihr euch einen Überblick über eure finanzielle Situation verschaffen. Welche Beträge kommen monatlich rein und welche gehen raus. Welche Versicherungen, Abos und sonstige Ausgaben sind unnötig und könnten gestrichen werden?

SMART Ziele

Es ist natürlich auch essentiell zu wissen, warum man sich um sein Geld kümmern soll. Egal ob ihr sparen oder investieren wollt. Mit den sogenannten Smart-Zielen könnte ihr diese festhalten.

Spezifisch = Was genau wollt ihr erreichen?
Messbar = Ein konkreter Betrag ist messbar.
Ambitioniert = Leicht zu erreichende Ziele sind nicht hilfreich, deshalb höhere Ziele stecken.
Realistisch = Trotzdem sollten sie noch erreichbar bzw. realisierbar sein.
Terminiert = Ein Zeitpunkt, an dem ihr das Ziel erreichen wollt.

 

Empfehlungs-Link:
ING Girokonto (https://www.ing.de/girokontokwk/aa/8bY31vloHB)