Ulrike Herrmann – Der Sieg des Kapitals

Wieder einmal hat ein „SPIEGEL-Bestseller“ den Weg in meine Hände gefunden. Dieses Werk stammt von Ulrike Herrmann, Wirtschaftskorrespondendin der Tageszeitung taz. Auf knapp 250 Seiten erklärt sie eindrucksvoll wie die Industrialisierung im Jahr 1760 dem Kapitalismus auf die Sprünge half, worin der Unterschied zwischen Geld und Kapital besteht, wie sich Finanz- und Wirtschaftskrisen entwickeln und weshalb die gegenwärtige Geldpolitik zum Scheitern verurteilt ist. Das Buch ist in vier übergeordnete und 19 untergeordnete Kapitel eingeteilt.

Kapitel I – Der Aufstieg des Kapitals
Kapitel II – Drei Irrtümer über das Kapital
Kapitel III – Kapital versus Geld
Kapitel IV – Die Krisen des Kapitals

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der verstehen möchte, wie der Kapitalismus funktioniert und warum Wachstum Fluch und Segen zugleich ist. Der Autorin ist es außerdem gelungen eine Art Spannungsbogen aufzubauen, sodass man am Ende des Buches fast traurig ist, dass es nicht noch mehr Seiten zu lesen gibt. Sie beherrscht es auch extrem gut, über vergangene Krisen und deren Auslöser zu schreiben. Alle Zahlen und Fakten sind mit Quellen versehen, welche am Ende des Buches aufgeführt werden.

Link zum Buch
Der Sieg des Kapitals: Wie der Reichtum in die Welt kam: Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen